WEBVTT - o._Prof._Dr._Helmut_Heuberger file: Heu_300.txt 1 00:00:00.000 --> 00:00:00.000 align:middle line:90% nitt.Ich habe eine sehr prominente Cousine, und das ist die Fliegerin Hanna Reitsch, die ja, äh, berühmte Segelfliegerin und berühmte Testfliegerin war und eine glühende deutsche Patriotin Ihre Mutter war Tirolerin, ihr Vater war „a Preiß“ , sozusagen, sie haben immer gesagt, die Reitsch-Kinder: „Wir sind Tiroler Preußen!“ Und, und, mit der war ich auch sehr, sehr eng befreundet Und, äh, die hat mich im Lazarett in Schlesien besucht. Und da war gerade Stalingrad, und wir waren natürlich, das war doch die erste tiefe Erschütterung. Meinem Vater war es die konsequente Weiterentwicklung, der hat nie eine Chance für den Krieg gesehen, aber, nun habe selbst ich gesehen, hoppla, das könnte ja vielleicht auch anders gehen. Und dann habe ich mit Hanna Reitsch gesprochen, und die sagte: „Ja, und in Tunis, in Nordafrika, kommt das nächste Stalingrad, und die Amerikaner sind gelandet, und wir werden es nicht, wir werden es nicht, äh, aufhalten können. Und sie fangen an, unsere Städte mit den Fliegern zu zerstören – wir haben ihnen nichts mehr entgegenzustellen. Die Luftflotte ist praktisch so, daß wir dem nichts entgegenzustellen haben.“ Und dann habe ich sie auch gefragt, so nach Wunderwaffen und so weiter, und da hatte sie ja schon, als sie bei Hitler war, beim EK1, da hat der Hitler ihr vorgeschwärmt von den Wunderwaffen, und sie wußte aber sehr genau, wo die standen, und sagte: „Aber mein Führer, Sie sprechen von den Enkeln eines Embryo!“ Daraufhin hat man ihr gesagt, also, das wird ihr letzter, das letzte Mal sein, daß man sie zum Hitler vorlädt, und er war etwas unangenehm berührt, und das hat sie mir auch mir gesagt.